Mathematik

Der Wort Mathematik kommt aus dem Griechischen von dem Begriff „mathematike techne“ und bedeutet „Kunst des Lernens, Lehrens, Unterrichtens“. Eine allgemeingültige Definition für die Wissenschaft Mathematik gibt es nicht. Die Mathematik versucht die Welt mit Hilfe von Zahlen, Formeln und Variablen zu beschreiben. Daher findet sie Anwendung in vielen anderen Natur- und Geisteswissenschaften.

Der Mathematikunterricht der Oberstufe verfolgt zwei Ziele:

Die Schülerinnen und Schüler vertiefen zum einen das in der Sekundarstufe I erworbene mathematische Wissen. Sie erwerben mathematische Kompetenzen, mit denen sie Probleme im Alltag und in ihrem zukünftigen Beruf bewältigen können, und erkennen die Rolle, die mathematisches Denken in der Welt spielt. Zum anderen erwerben die Schülerinnen und Schüler weitere mathematische Kompetenzen, indem sie neue mathematische Gegenstände und Sachverhalte in Form von Symbolen und Abbildungen kennen lernen und begreifen, was sie zu einem Hochschulstudium in einem mehr oder weniger mathematikintensiven Fach befähigen soll. Sie erwerben in der Auseinandersetzung mit Aufgaben Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinausgehen.

Themenbereiche für die Qualifikationsphase (Grundkurs):

Inhaltsfeld Analysis:

  • Funktionen als mathematische Modelle
  • Fortführung der Differentialrechnung
  • Grundverständnis des Integralbegriffs
  • Integralrechnung

Inhaltsfeld Analytische Geometrie und lineare Algebra:

  • Lineare Gleichungssysteme
  • Darstellung und Untersuchung geometrischer Objekte
  • Lagebeziehungen
  • Skalarprodukt

Inhaltsfeld Stochastik:

  • Kenngrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilung
  • Binomialverteilung
  • Stochastische Prozesse

Wir erwarten im Mathematikunterricht die Bereitschaft sowohl in Einzel- als auch in Partner- und Gruppenarbeit Unterrichtsinhalte selbstständig zu erarbeiten und nachzubereiten. Die Arbeitsergebnisse werden sowohl im Unterrichtsgespräch als auch in Kurzvorträgen und Referaten präsentiert.

Schwerpunkt in allen Inhaltsfeldern ist der Alltags- und Praxisbezug. Daher ist es wichtig, die Bereitschaft mitzubringen, Theorien nicht einfach nur auswendig zu lernen, sondern sie auch verstehen zu wollen, um sie dann auf immer wieder neue Sachzusammenhänge anwenden zu können.